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    Gruppen

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     Führungen für Gruppen

    Gerne begleiten wir Sie durch die verschiedenen Dauer- und Sonderausstellungen, die Klosteranlage oder den Kräutergarten.

    Dauer: 60 Minuten
    Kosten: CHF 150.- zuzüglich Eintritt (ab 15 Pers. reduzierter Eintritt)

    Anmeldung: bis 10 Tage im Voraus
    E-mail: Formular
    Telefon: +41 52 633 07 77

     

     

     
    Archäologie der Region

    Überblicksführung
    Von der Steinzeit zu den Römern - Archäologische Schätze der Region Schaffhausen
    Ab 16'000 v.Chr. sind in der Region Siedlungsspuren belegt. Rentierjäger hinterliessen im Kesslerloch herausragende Kunstwerke. Bei Gächlingen wurde das früheste Dorf der Schweiz nachgewiesen mit der bisher ältesten Keramik. Wir begegnen auf dem Rundgang darüber hinaus reichem Bronzeschmuck, Goldmünzen, kostbaren Gläsern und Importen aus dem Mittelmeerraum, die uns von Kelten und Römern überliefert sind.

    Überblicksführung
    Vom Zerfall des römischen Reiches bis zur Stadtgründung von Schaffhausen
    Der Rhein bildete in spätrömischer Zeit die Reichsgrenze und war mit Kastellen und Wachttürmen befestigt. Reiche Hinterlassenschaften stammen aus dem Kastell von Stein am Rhein und dem zugehörigen Kastellfriedhof. Herausragende germanische Siedlungs- und Grabfunde sind von Schleitheim bekannt. Zeugnisse des Christentums sind frühe Kirchen in Schleitheim und Stein am Rhein mit reichen Stiftergräbern. Vielfältige Alltagsgegenstände belegen die Anfänge unserer Dörfer und Städte und erzählen von Freuden, aber auch Sorgen und Nöten ihrer Bewohner.

    Thematische Führung
    Rentierjäger vom Kesslerloch
    Während Jahrtausenden war das Kesslerloch bei Thayngen Treffpunkt von Rentierjägergruppen, die sich hier alljährlich auf die Rentierjagd vorbereiteten und ihre Beute verwerteten. Zehntausende Mahlzeitreste, Jagdwaffen und Werkabfälle belegen deren saisonalen Aufenthalt bei der Höhle und geben Einblicke in das Leben und die Tätigkeiten vor mehr als 15'000 Jahren. Wir begegnen auch den ältesten Kunstwerken in unserer Region: Ritzzeichnungen auf Geweih und Schiefer sowie Schnitzereien aus Rengeweih, Mammutelfenbein und fossiler Kohle. Und wir finden in der Ausstellung einen Kieferknochen, als ältester Beleg für die Anwesenheit des Hundes im Jägerlager.

    Thematische Führung
    Pfahlbauer von Thayngen-Weier
    Die Moorsiedlung gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe "Pfahlbauten". Im feuchten Grund haben sich die Siedlungsreste aus dem 4. Jahrtausend v.Chr. in Form von Holzböden, Pfählen, Zäunen und Feuerstellen ausgezeichnet erhalten. Verkohlte Getreidekörner, Beerenkerne, Äpfel und Haselnüsse sowie Tierknochen sind Nahrungsreste der Ackerbauern und Viehzüchter. Vielfältig sind die zahlreichen überlieferten Geräte: Keramik- und Holzgefässe, Steinbeile, Pfeil und Bogen. Importfunde in Form von fremdem Feuerstein und Kupfer belegen Kontakte auch nach Oberitalien und in den Balkanraum.

    Thematische Führung
    Steinzeiten - Von Rentierjägern und ersten Ackerbauern
    Der Wandel vom Jäger und Sammler zum Ackerbauern und Viehzüchter gehört zu den spannendsten Abschnitten der Geschichte des Menschen. Während Jahrmillionen war der Mensch Jäger. Erst im 6. Jahrtausend v.Chr. wandelte sich der Mensch in Mitteleuropa zum Bauern. Warum? Die Schaffhauser Funde liefern hierzu interessante Erkenntnisse. War die Steinzeit wirklich so rückständig, wie immer wieder behauptet wird? Das Gegenteil war der Fall, denn viele Erfindungen und Neuerungen fanden während der Steinzeit statt: Herausbildung von Kunst und Religion, Entwicklung des Sackmessers, Erfindung der Speerschleuder, Pfeil und Bogen, Steinbeil, Keramik, Rad, erstes Metall.

    Thematische Führung
    Kelten, Römer und Germanen - Leben in der römischen Provinz
    Mit den Kelten treten zu den archäologischen Quellen erstmals auch schriftliche Zeugnisse auf. Zumindest teilweise kennen wir jetzt die Namen der Völker. Ihre Hinterlassenschaften zeugen von regen Handelskontakten mit dem Süden. Mit der römischen Kolonisation sind einschneidende Veränderungen verbunden. Die römische Hochkultur hinterlässt auch in unserer Region reichlich Spuren: Steinbauten in Form von Kleinstädten, Villen und militärischen Anlagen. Luxus in Form von Bädern, Heizungseinrichtungen, Mosaiken, Wandmalereien und kulinarischen Genüssen wie Wein, Olivenöl, Austern, Mandeln. Einschneidend war dann auch in unserer Region der Zerfall des römischen Reiches.

     

    Geschichte

    Thematische Führung
    Mönchsleben im Kloster Allerheiligen
    Erfahren Sie im historischen Ambiente mittelalterlicher Klosterräume mehr über das Leben hinter den Klostermauern. Von der Gründung des Benediktinerklosters im 11. Jahrhundert bis zur Reformation führt die Reise durch die wechselvolle Geschichte dieser einst so bedeutenden Mönchsgemeinschaft. Höhepunkte der Führung sind die Grabplatten der Stadt- und Klostergründer, die einzigartigen romanischen Bauskulpturen, die Handschriften aus der Klosterbibliothek sowie der berühmte „Onyx von Schaffhausen“.

    Thematische Führung
    Von adligen Damen, Äbten und Stadtbürgern - Schaffhausen im Mittelalter
    Begeben Sie sich auf eine Zeitreisen durch das mittelalterliche Schaffhausen. Erleben Sie den Aufstieg der Nellenburgischen Siedlung zur blühenden Zunftstadt. Lassen Sie sich vom Ambiente der historischen Klosterräume und den Zeugnissen ritterlich-höfischer Kultur des Stadtadels faszinieren. Verfolgen Sie den Weg Schaffhausens bis hin zum Beitritt in die Eidgenossenschaft 1501.

    Thematische Führung
    Zunftstadt Schaffhausen
    Mit der Zunftverfassung von 1411 wurde Schaffhausen zu einer mächtigen Zunftstadt wie Bern, Basel und Zürich. Für die Handelsstadt am Rhein folgte ein goldenes Zeitalter. Bestaunen Sie die Gold- und Silberschätze der Zünfte, die Feststube aus dem Haus zum Sittich oder den prächtigen Zunftssaals der Gerber. Erleben Sie anhand packender Lebensschicksale die Zeit vom 15. Jahrhundert bis zum Ende der Zunftherrschaft 1798.

    Thematische Führung
    Schaffhausens Weg in die Moderne
    Der Rundgang führt sie vom Ende des Alten Stadtstaates 1798 bis in die Gegenwart. Er lässt Sie die rasante Entwicklung der Industrialisierung im 19. und 20. Jahrhundert nacherleben. Vom Bau des Moserdamms im Rhein bis hin zu den innovativen Erzeugnissen bedeutender Schaffhauser Industriebetriebe. Ein weiterer Schwerpunkt bildet die Zeit des 2. Weltkrieges mit der für Schaffhausen traumatischen Erfahrung der irrtümlichen Bombardierung vom 1. April 1944.


    Frühe Hochkulturen - Antikensammlung Ebnöther

    Überblicksführung
    Vom Schneckenhorn zum königlichen Silberschatz
    Die Sammlung Ebnöther ist reich an Höhepunkten des antiken Kunsthandwerks. Sie offenbart eine grosse Palette an Kulturen, Materialien, Symbolen und Themen aus der Alten wie der Neuen Welt. Die Überblicksführung bietet Ihnen einen Weg durch die wichtigsten Frühen Hochkulturen zu den interessantesten Objekten, die vielerlei Geschichte(n) erzählen können.  

    Thematische Führung
    Starke Frauen in der Antike
    Hinter den antiken Heroen standen sehr oft starke Frauen. Wir folgen unter anderen den Spuren jener Frauen, ohne deren Beistand manch grosser Held gestrauchelt wäre. Auf diesem Rundgang begegnen wir nebst Göttinnen vielen faszinierenden weiblichen Figuren wie den Amazonen, Hetären oder Mänaden. Über einige wissen wir genauestens Bescheid, andere wiederum bewahren ihre Geheimnisse bis heute.

    Thematische Führung
    Von Wunderkindern und Abenteurern: Wie die alten Schriften entziffert wurden
    Die meisten alten Schriften des neuen Kontinents wie der Alten Welt sind längst untergegangen. Ihre Entzifferung begann im Verlaufe des frühen 19. Jahrhunderts und dauert wie im Fall der Mayaglyphen bis heute an. Oft standen abenteuerliche Gestalten und gefährliche Expeditionen am Beginn der Entzifferung. Vor originalen Schriftzeugnissen erfahren wir spannende Geschichten und Fakten.

     

    Kräutergarten

    Überblicksführung
    Eine Reise durch die Kulturgeschichte der Pflanzen
    Dort, wo sich früher in der Klosteranlage zu Allerheiligen der „Chrutgarte“ befunden hat, wurde 1937/38 ein Kräutergarten neu angelegt, inspiriert vom Klosterplan St. Gallen und dem Hortulus des Reichenauer Abtes Walahfrid Strabo. Während bei den Benediktiner Mönchen der Nutzen der Heil-, Gewürz und Gemüsepflanzen im Vordergrund stand, ist der heutige Kräutergarten ein Schaugarten und eine Oase der Ruhe. Die Pflanzen werden nicht geerntet. Neben typischen Klosterpflanzen finden wir Heilpflanzen der Neuen Welt, volksbotanisch bedeutende Pflanzen der  Bauerngärten sowie Bibelpflanzen.


    Museum Stemmler

    Überblicksführung
    Der Adlervater Carl Stemmler
    Der Schaffhauser Kürschner Carl Stemmler (1182-1971) war leidenschaftlicher Sammler, Präparator, Natur- und Tierschützer, der sich unter anderem vehement für den Schutz der Steinadler engagiert hat. Er begann in den 1950er-Jahren in seinem Privathaus an der Sporrengasse 7 ein Privatmuseum einzurichten.  Es beherbergt eine grosse Sammlung an Vogel- und Säugetierpräparaten, Nestern, Eiern und vielem mehr. Im Museum Stemmler öffnet sich eine Zeitkapsel, denn nach wie vor sind grosser Teile wie sie ursprünglich von Carl Stemmler arrangiert und beschriftet wurden. Ein Rundgang durch das Museum ist sowohl eine Zeitreise durch die Vogelwelt der letzten 100 Jahre wie auch dank der vielen überlieferten Geschichten und Anekdoten eine vergnügliche Hommage an den Museumsgründer.